Versuchsbeschreibung


Versuchsreihe 1 (XDK in Ruhe)

Versuchsbeschreibung:

XDK-All-in-One-Sensor wird an einer festgelegten Stelle auf einem Tisch positioniert und es wird in Ruhe-Lage gemessen. Dieser Versuch wird zehn mal wiederholt. Messzeit pro Versuch: ca. 1 Minute
Anschließend wird der XDK von der markierten Stelle entfernt und wieder hingelegt. Damit kann die Wiederholpräzision ermittelt werden.

Versuchsreihe 2

Versuchsbeschreibung:

Der Versuch wird in der EIT-Fakultät (Elektro- und Informationstechnik) der Hochschule Karlsruhe im Laborraum P-207 durchgeführt. Der Versuch wird mit Hilfe von Herrn Dörnhöfer, einem akademischen Mitarbeiter der Hochschule Karlsruhe, aufgebaut. Der externe Drehraten-Sensor und der Drehteller wurden von Herrn Dörnhöfer selbst persönlich entwickelt. Der Drehteller wird von einem Scheibenwisch-Motor angetrieben.
Die XDK-Box wird mit Klebeband auf dem Drehteller befestigt. Die Drehzahl wird extern über den Generator eingestellt.
Mit nahezu konstanter Drehgeschwindigkeit werden die Messungen vom XDK und dem externen Gyroskop durchgeführt.
Der Drehgeschwindigkeits-Verlauf des externen Drehraten-Sensor wird über einen Oszilloskop aufgenommen.
Die XDK-Box fungiert als DataLogger und speichert die Messwerte einer Messung in einer Datei ab, welche über die microSD-Karte ausgelesen werden kann.



Innenleben des Drehtellers / externen Gyroskop


Der Antrieb des Drehtellers




Die Unterseite des Drehtellers



Mit Hilfe eines Sensors werden die schwarzen Striche gezählt und daraus die Drehfrequenz ermittelt. Die Striche werden beinahe in Echtzeit auf dem Oszilloskop dargestellt. Es sind insgesamt 360 schwarze Striche vorhanden.



Anhand der Pulsbreite des Signals, welches auf dem Oszilloskop abgebildet wird, kann man die Zeit pro 1° Umdrehung ermitteln und anschließend daraus die Drehgeschindigkeit berechnen.
Daraus ergibt sich eine Referenz-Geschwindigkeit, mit der man die gemessene Winkelgeschwindigkeit des XDKs vergleichen kann. Anhand der Vergleiche kann eine Aussage bezüglich der Genauigkeit getroffen werden.

Die gemessenen Werte werden mit Hilfe von der Software "Matlab" geplottet und ausgewertet (siehe Mess-Ergebnisse).