Fazit


Bei den ersten zehn Messungen des XDK in Ruhe konnten gute Ergebnisse erzielt werden. Dies kann man anhand der Normalverteilung und der Standardabweichung erkennen. In Ruhestellung soll die Winkelgeschindigkeit 0°/s betragen. Bei den 10 Messungen ergibt sich ein arithmetischer Mittelwert von 0.075 °/s.

Bei den Vergleichsmessungen des XDKs mit dem externen Gyroskopen wurde festgestellt, dass die Abtastfrequenz des externen Gyros nicht mit der des XDKs übereinstimmt. Zu dem gab es weder eine Start- noch eine Stopp-Synchronisation. Außerdem lieferte der externe Gyro eine Spannung als Ausgangssignal statt einer Winkelgeschwindigkeit. Dies erschwert den Vergleich der Messungen. Zwar sind die Verläufe der Signale recht ähnlich, allerdings kann man keine Aussage bezüglich der Genauigkeit treffen, da durch die obengenannten Gründe auch die Ermittlung des Korrelationskoeffizienten nicht möglich ist.

Eine weitere Idee für die Vergleichsmessung wäre eine Messung mit einer App namens "Physics Toolbox", welche die integrierte Sensorik eines Smartphones benutzt. Bei der Auswertung einer Messung mit dieser App wurde festgestellt, dass die Abtastfrequenz nicht konstant ist. Dadurch wäre eine Ermittlung des Korrelationskoeffizienten ebenfalls nicht möglich gewesen.

Möglicher Verbesserungsvorschlag: In Absprache mit Herrn Walter wurde festgestellt, dass der Versuch mit einem Samsung Galaxy S7 ausführbar wäre, da man hier die Abtastfrequenz einstellen kann. Als Versuchsmöglichkeit könnte man das Smartphone mit dem XDK Sensor bei einer konstanten Drehgeschindigkeit messen. Als Versuchsaufbau könnte man eine Standbohrmaschine, einen Akkuschrauber, Plattenspieler etc. verwenden. Eine Befestigungsvorrichtung für das Smartphone kann Prof. Walter zur Verfügung stellen.