Institut für MusikTheater
Falstaff
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Arrigo Boito nach
William Shakespeare
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Warum denn depressiv werden, wenn nichts so läuft wie gewünscht? Über die blamabelste Niederlage hilft immer noch das Lachen hinweg – und nur der darf über andere lachen, der auch über sich selbst lachen kann. Diese Lektion erteilt uns und den Bürgern von Windsor der abgetakelte Ritter Sir John Falstaff, der ewige, aber erfolglose Schwerenöter, der mit seinen Bemühungen um die Damenwelt jeden Alters einen Hauch von Anarchie in eine scheinbar wohlgeordnete Welt bringt.
Mit seinem 1893 entstandenen letzten Bühnenwerk nach Shakespeare hat Verdi die musikalische Komödie geradezu noch einmal neu erfunden und dabei zu einem absoluten Höhepunkt geführt. Auf der Basis von Arrigo Boitos genialem Textbuch schrieb er eine Musik, die in ihrer Agilität eine Jugendlichkeit ausstrahlt, bei der man kaum auf das hohe Alter des Komponisten schließen würde. Überdies gelang Verdi mit „Falstaff“ ein Welttheater, bei dem die Grenzen zwischen Komödie und Tragödie aufgebrochen werden gemäß der Devise: „Die ganze Welt ist ein Witz, und wir sind alle Narren.“
Studierende des Instituts für MusikTheater
Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Musikalische Leitung: Alicja Mounk
Inszenierung: Andrea Raabe
Bühne/Licht: Tobias Dinslage
Kostüme: Julia Schnittger
Dramaturgie: Klaus Angermann
Fight Director: Katrin Klewitz
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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