Die
Sopranistin Alexandra Lubchansky hat Ihr Studium am St. Petersburger
Konservatorium in den Fächern Klavier und Komposition mit
Auszeichnung abgeschlossen. Ihre weitere Ausbildung setzte sie
in Israel fort, wo sie die Auszeichnung der American Israel Cultural
Foundation erhielt.
Ein Stipendium des DAAD ermöglichte ihr, das Studium in Deutschland
als Pianistin zu vollenden, nachdem sie den ersten Preis beim Rubinstein
Klavierwettbewerb in Paris bekam. Mit Gabriel Lipkind (Cello) nahm
sie eine CD auf.
An der Opernschule Karlsruhe (bei Prof. Roland Hermann, Maria Venuti
und Donald Litaker) begann sie ihre Gesangausbildung. Dort sang sie
u.a. den Hohen Sopran in "Die Eroberung von Mexico" von
W. Rihm und Angelina in "La Cenerentola".
Sie arbeitet mit den Dirigenten wie Kent Nagano, Valery Gergiev,
Julia Jones, Johannes Kalitzky, Manfred Mayrhofer, und Dennis Russel
Davies.
Sie gastiert u.a. an den Opernhäusern in Frankfurt, München
(Bayerische Staatsoper), St. Petersburg (Marijinsky Theater), Baden-Baden
(Festspielhaus), Linz, Darmstadt und Osnabrück.
Nach einer Einladung von Valery Gergiev gastierte Alexandra Lubchansky
im St. Petersburger Marijinsky Theater als Zerbinetta („Ariadne
auf Naxos“). Mit derselben Partie gastierte sie in Darmstadt.
Im Sommer 2004 sang sie in Wagner’s „Parsifal“ die
Partie Das Erste Blumenmädchen im Baden-Badener Festspielhaus
(Musikalische Leitung Kent Nagano, Regie N. Lehnhoff, diese Produktion
wurde mit einem DVD dokumentiert). Im Juli 2005 gab sie dort einen
Soloabend mit Orchester.
2004/05/06 wirkt sie als Blondchen in der „Entführung
aus dem Serail“ an der Frankfurter Oper mit. Im Juni 2006
ist sie dort für „La finta semplice“ von W. A.
Mozart als Ninetta engagiert (Musikalische. Leitung Julia Jones,
Regie Christof Loy).
An der Bayerischen Staatsoper München singt sie die Partie
von Blondchen und der Königin der Nacht. Im Herbst 2005 singt
sie am Linzer Landestheater die Konstanze in Mozart’s „Entführung
aus dem Serail“ (Dirigent Dennis Russel Davies).
Sie hat als Solistin u.a. mit dem Deutschen Symphonieorchester
Berlin, dem Nordwestdeutschen Philharmonie Orchester, dem Stuttgarter
Kammerorchester, dem Slowakischen Rundfunkorchester Bratislava,
dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik und dem "Arpeggione“ Kammerorchester
gearbeitet.
Ihre Konzertauftritte umfassen Werke vom Barock bis zur Zeitgenössischen
Musik “A Mirror on Which to Dwell“ von Elliot Carter
und den "Monolog" von Adriana Hölzky. Im Mai 2003
hatte sie die Uraufführung von dem speziell für sie
geschriebenen Dialog für Gesang und Cello „Linien,
Dialog, Stille“ von Marton Illes gestaltet..
Ihr Opernrepertoire umfasst u.a. auch die Königin der Nacht „Die
Zauberflöte“, die Lucia („Lucia di Lammermoor“),
die Konstanze („Die Entführung aus dem Serail“),
die Rosina („Il Barbiere di Seviglia“) und die Zerbinetta
(„Ariadne auf Naxos“). Für die Saison 2005/2006
bereitet sie die Violetta („La Traviata“) vor.
Im September 2003 erhielt Alexandra Lubchansky in Luzern den
Preis der Europäischen Kulturstiftung.
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