Ein
Abendessen bei Monsieur Offenbach mit geladenen und ungeladenen
Gästen
Premiere: 6. Februar 2003
Weitere Aufführung: 7.02., 01./11.04. und
02.05.2003
Marstall: Probebühne, Theater Baden-Baden,
13.04.03:
Vorstellung für den Richard-Wagner-Verband im Theater Baden-Baden
03.05.03:
Konzert im Laienrefektorium des Klosters Maulbronn (Forum junger Stimmen)
Musikalische Leitung Alicja Mounk
Regie: Marianne Berglöf und Andrea Raabe
Am Flügel: Anna Skryleva und Sigmar Steddin
Sängerinnen und Sänger: Studierende des Instituts
für Musiktheater
Sie waren keine
Freunde, trotzdem verband sie eines: Gioacchino Rossini und
Richard Wagner schrieben nachhaltig Operngeschichte und begeisterten
mit ihren Werken seit dem 19. Jahrhundert die Opernliebhaber.
Während der Italiener Rossini vor allem als Komponist
heiterer Buffo-Opern zu Ruhm gelangte, überzeugte der
Deutsche Wagner mit seinen tiefgründigen Musikdramen.
Bei beiden stand jedoch die sinnliche Wirkung des Gesangs
an erster Stelle.
In einem Szenenabend präsentieren Studierende der Staatlichen
Musikhochschule Karlsruhe ein Programm mit Werken dieser beiden
Antipoden des 19. Jahrhunderts:
Paris 1860. Bei einem Abendessen bei Monsieur Offenbach werden
einige prominente Künstler mit Spannung erwartet. Wie
sich aber bald herausstellt, haben sie alle in letzter Minute
abgesagt - allgemeine Enttäuschung. Da tauchen unerwartet
zwei andere bekannte Künstlerpersönlichkeiten der
Musikwelt auf. Der Abend scheint zunächst gerettet...
Was jedoch als ein netter Abend mit einem Opernkonzert gedacht
war, entpuppt sich sehr schnell als ein Konflikt der beiden
Maestri; zwischen "Musik der Zukunft" und Belcanto, zwischen
Sängerkrieg und Spaghettisauce, Tannhäuser und Tagliatelle,
Meistersinger und Makkaroni, Abendstern und Antipasto. Protagonisten
aus den Werken der beiden Komponisten mischen kräftig
mit, und tragen zu einem ungewöhnlichen Abend voller Überraschungen
bei.
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