Denis
Lorrain wurde 1948 geboren und besitzt die kanadische und
die französische Staatsbürgerschaft. Er hat an
den Musikfakultäten der Universitäten von Montreal
und McGill (Kanada) studiert und an der Universität
Sorbonne (Paris) in Musik und Ästhetik der musikalischen
Kunst bei dem Komponisten Iannis Xenakis promoviert.
Von
1973 bis 1979 setzte er seine Studien in Europa fort und
arbeitete dabei in Utrecht, Paris und Marseille. Er war
Juniorprofessor an der Universität von Montreal von
1980 bis 1982 und unterrichtete Computermusik und Komposition.
Diese Anstellung verließ er, um der Abteilung Pädagogik
/ Produktion des IRCAM (Institut de Recherche et Coordination
Acoustique / Musique, Paris) beizutreten, wo er in der Lehre
tätig war.
Von 1988 bis 2008 hatte er eine Professur für Elektroakustik
und Computer-musik in der Kompositionsabteilung, SONVS, am
Conservatoire National Supérieur de Musique et Danse
in Lyon (Frankreich) inne. Während dieser Jahre setzte
er seine Zusammenarbeit mit der IRCAM fort und war dabei
in verschiedenen Bereichen als musikalischer Mitarbeiter,
fachlicher Berater und in der Forschung tätig.
Gegenwärtig hat er eine Professur für Musikinformatik
an der Hochschule für Musik Karlsruhe inne.
Seine Kompositionen für Soloinstrumente, Ensembles
und Orchester, sowohl mit Tonband, als auch in gemischter
Form, werden seit 1970 in Amerika und Europa aufgeführt.
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