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Ulf Hoelscher

HörProbe
mp3: (Laufzeit: 03:10, Datenrate: 128 kbps,
3 MB)

Ermano Wolf-Ferrari (1876-1948)
Violinkonzert D-Dur op. 26
Ausschnitt: 4. Satz: Rondo finale (Ende)

Ulf Hoelscher, Violine
Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt
Leitung: Alun Francis

Cpo P+© 1996
Best. Nr. 999 271-2 - LC 8492

Seit 1981 Professor für Violine an der Staatlichen Musikhochschule Karlsruhe.

Erhielt den ersten Geigenunterricht mit sieben Jahren bei seinem Vater und danach bei Bruno Masurat in Heidelberg. Max Rostal folgte als Lehrer bis zum Diplom an der Musikhochschule Köln, bevor Hoelscher, sein Studium anschließend, für drei Jahre in die USA ging, um bei Josef Gingold an der Indiana University in Bloomington und bei Ivan Galamian am Curtis Institute of Music in Philadelphia zu studieren.

Heute ist Ulf Hoelscher einer der bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er konzertierte u.a. mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, der Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle Orchester Zürich, den Wiener Symphonikern, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Paris unter Dirigenten wie Gary Bertini, Andrew Davies, Hartmut Haenchen, Wolf-Dieter Hauschild, Rudolf Kempe, Bernhard Klee, Kurt Masur, Vaclav Neumann, Esa Pekka Salonen, Marek Janowski, Wolfgang Sawallisch, Leonard Slatkin, Horst Stein, Jeffrey Tate, Klaus Tennstedt, Hans Vonk und Hiroshi Wakasugi.

Neben den bekannten Violinkonzerten finden sich im außergewöhnlich umfangreichen Repertoire Ulf Hoelschers auch jene von Erich Korngold, Camille Saint-Sa ë ns, Robert Schumann, Richard Strauss, Othmar Schoeck, Louis Spohr, Ennanno Wolf-Ferrari, Siegfried Wagner und Benjamin Frankel. Viele dieser Werke hat er, nach Jahren des Vergessenseins, dem Dornröschenschlaf entrissen. Die Uraufführung der Violinkonzerte von Ole Schmidt (1972 Dortmund und Kopenhagen EA) und Bulent Tarcan (1973 in Istanbul), von Volker David Kirchner mit den Berliner Philharmonikern (1984), von Franz Hummel (St. Petersburg 1988) und des Doppelkonzertes für Violine und Violoncello von Aribert Reimann mit Wolfgang Boettcher (Hannover 1989 - mit anschließenden Aufführungen in Toulouse, Zürich, New York und Berlin) vervollständigen das Bild des Solisten Ulf Hoelscher.

Neben all dem ist er jedoch auch ein engagierter Kammermusiker und war Partner von Mstislav Rostropowitsch und Galina Wishnewskaya in einer Aufnahme von Schostakowistsch-Werken. Er spielte mit Pianisten wie Michel Bèroff die Sonaten von Schumann, Franck, Strauss, Szymanowski und mit Karl Engel das Gesamtwerk von Schubert für Klavier/Violine ein. Heinrich Schiff, Christian Zacharias und Ulf Hoelscher bildeten zeitweilig ein erfolgreiches Klaviertrio und 1996 tat er sich mit Kollegen der Staatlichen Musikhochschule Karlsruhe zur Uraufführung des Max-Bruch-Oktetts zusammen, welches inzwischen auch auf CD veröffentlicht ist.




 

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