Kaya
Han ist als Tochter koreanischer Eltern in Japan geboren
und aufgewachsen. Bereits in frühester Jugend gewann
sie mehrere Preise bei den verschiedensten Klavierwettbewerben
in Japan.
Sie studierte in Tokyo und
bei Edith Picht-Axenfeld in Freiburg. Pianistische Anregungen
empfing sie auch durch Peter Feuchtwanger, Vitaly Margulis
und Bruno Leonardo Gelber. 1988 gewann Kaya Han den 44.
Internationalen Musikwettbewerb in Genf. Es folgten Klavierabende,
Kammermusik- und Orchesterkonzerte in zahlreichen europäischen Ländern,
in Kanada und in Ostasien. Kaya Hans Repertoire umspannt
die Klavierliteratur zwischen Johann Sebastian Bach und
der musikalischen Avantgarde unserer Tage.
Neben Rundfunk- und Fernsehproduktionen
in Deutschland, der Schweiz, Holland, Schweden und Österreich, in
Japan, Korea und Kanada, erschien 1990 ihre erste CD mit
Werken von Johannes Brahms, der weitere folgten, u.a. eine
Einspielung mit Klavierwerken von Bèla Bartòk,
Sergej Prokofjew und Isang Yun. 1995 gründete sie
mit dem Schlagzeuger Isao Nakamura das duo konflikt .
Sie ist Dozentin bei den
Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt.
Seit 1999 hat sie eine Professur an der Staatlichen Hochschule
für Musik
in Karlsruhe.