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Jörg Halubek

 

HörProbe
mp3: (Laufzeit: 00:00, Datenrate: 128 kbps, 0,0 MB)

 

Vita in English

     

Jörg Halubek gewann im Sommer 2004 den ersten Preis des vierzehnten internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig. Im Bach-Wettbewerb stehen die intellektuellen und musikalischen Werte ganz im Vordergrund, hier geht es (…) um eine Synthese der höchsten Begriffe der Kunst” (Robert Levin, Präsident des Wettbewerbes)

Auf den Wettbewerbserfolg in Leipzig folgten Einladungen zu den Bachfesten in Leipzig, Ansbach und Aschaffenburg, sowie zu internationalen Musikfestivals wie u.a. International Festival Musical Olympus Moskau / St. Petersburg, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, das internationale Orgelfestival in Treviso (Italien) und den internationalen Händelfestspielen. Orgelkonzerte in Oslo, Parma, Basel, Lübeck, im Gewandhaus zu Leipzig, der Leipziger Thomaskirche, an der romantischen Willis-Orgel in der Westminster-Cathedral in London, und in der Kathedrale zu Chester, sowie an original erhaltenen Silbermann- und Hildebrandtorgeln in Deutschland gehören zu seinen bereichernsten Erfahrungen. Derzeit widmet er sich der Gesamtaufführung des Bachschen Orgelwerkes an vierzehn aufeinanderfolgenden Sonntagen bis März 2007. …vorzüglich in Bezug auf die musikalische Darstellung, auf die Interpretation, auch in Bezug auf die technischen Herausforderungen… (Helmuth Rilling über Halubeks viertes Konzert des Stuttgarter Bach-Zyklus)

Er musizierte Bachs Cembalokonzerte mit dem Venice Baroque Orchester unter Andrea Marcon beim Europäischen Musikfest Stuttgart, mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg und mit dem Staatsorchester Stuttgart. In der Spielzeit 2007 ist er in der Produktion „KLANG-KÖRPER" des Stuttgarter Ballett mit F. Poulencs Orgelkonzert zu hören. Mit dem Stuttgarter Kammerorchester wird er bei einer Japan-Tournee im Juni 2007 den Solopart von Bachs fünftem Brandenburgischem Konzert übernehmen.

Im Frühjahr 2006 entstand eine Einspielung von Bachs h-moll-Sonate für Oboe und Cembalo mit Lajos Lencsés für Bayer Records. Im Sommer 2006 ist mit dem SWR Stuttgart eine Gesamteinspielung der Cembalo- und Orgelwerke von Bernardo Storace (Venedig 1664) auf zwei original erhaltenen italienischen Instrumenten der Sammlung des Württembergischen Landesmuseum und der Musikhochschule Stuttgart entstanden. Aktuell wird eine CD mit dem Titel "Zwischen Genialität und Virtuosität - Werke des jungen J.S.Bach" produziert; mit diesem Programm wird er im Rahmen der Bachwoche Ansbach im August 2007 auftreten.

Nach Studien in Stuttgart und Freiburg bei Jon Laukvik und Robert Hill spezialisierte er sich in der Alten Musik an der Schola Cantorum in Basel und schloß seine Studien bei Andrea Marcon, Jesper Christensen und Jörg-Andreas Bötticher mit Auszeichnungen in Orgel, Cembalo und Basso continuo ab. Die Studienstiftung des Deutschen Volkes und der DAAD förderten ihn als Stipendiaten.

Jörg Halubek betreut eine Konzertreihe und die Restauration einer spätromantischen Orgel an der Gaisburger Jugendstilkirche in Stuttgart. Er unterrichtet seit 2003 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Cembalo und Historische Aufführungspraxis und seit 2005 an der Hochschule für Musik Karlsruhe Orgel.

 

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