Andrea
Raabe studierte Musiktheaterregie an der Hamburger Hochschule
für Musik und darstellende Künste bei Prof. Götz
Friedrich und schloss das Studium 1993 mit einer Inszenierung
von Mozarts "La clemenza di Tito" ab.
Regieassistenzen u.a. bei Peter Mussbach (Armide, Lucio
Silla), George Tabori (Herzog Blaubarts Burg / Erwartung)
und Francois Abu Salem (Entführung
aus dem Serail) führten sie nach Salzburg, Brüssel, Frankfurt und
Hamburg. Ihre erste Regiearbeit an der Nationalen Reisopera Enschede, Händels "Alcina",
wurde 1997 zum Massachusetts International Festival of Arts eingeladen. An
der Nationalen Reisopera Niederlande hat sie außerdem noch Donizettis "Maria
Stuarda" und Philipp Boesmans "Reigen" inszeniert.
Im Herbst 1998 wurde sie
fest als Regisseurin und Leiterin der szenischen Einstudierung
an die Oper Nürnberg
engagiert, wo sie Monteverdis "Krönung der Poppea" (Juli
1999), Mozarts "Figaros Hochzeit" (Februar 2000) und
Puccinis "Bohème" (Oktober 2000) inszenierte.
Von Oktober 1999 bis Juli
2002 war sie Lehrbeauftragte an der Nürnberger Musikhochschule im Fach Szenisch-Dramatischer
Unterricht für Gesangsstudenten.
Im September 2000 wurde
sie Oberspielleiterin der Oper Nürnberg. In den
folgenden Spielzeiten inszenierte sie in Nürnberg
Bizets "Carmen" (April 2001), Verdis "Rigoletto" (Oktober
2001) Boesmans "Wintermärchen" (März 2002) und
Brittens "Peter Grimes" (Oktober 2002). Im Oktober 2002
wurde sie Professorin für die szenische Leitung der
Opernschule an der Staatlichen Hochschule für Musik
Karlsruhe.