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Der Ursprung
der Karlsruher Musikhochschule reicht in das Jahr 1812 zurück,
als auf Privatinitiative hin und mit Unterstützung der Stadt
ein musikalisches Bildungsinstitut für Bläser und -
zwei Jahre später - eine "Singanstalt" gegründet wurden.
In der diesen Einrichtungen folgenden 1837 gegründeten "Musikbildungsanstalt" wurde
bereits mit staatlicher und städtischer Förderung nach
genauen Lehrplänen unterrichtet. Diese Musikanstalt wurde
1910 mit dem 1883 von Heinrich Ordenstein gegründeten "Großherzoglichen
Konservatorium" vereint.
1929 entstand daraus die "Badische Hochschule
für Musik". Das Land Baden-Württemberg übernahm
1971 diese Institution und führte sie in die "Staatliche
Hochschule für Musik Karlsruhe" über.
Unter den seit 1971 amtierenden Rektoren Eugen Werner Velte, Wolfgang Widmaier, von 1984 bis 2001 Fany Solter, von 2001 bis 2007 Wolfgang Meyer und seit 2007 Hartmut Höll verzeichnet die Hochschule einen kontinuierlichen Aufschwung.
Zur Zeit sind rund 560 Studenten an der Hochschule für Musik Karlsruhe immatrikuliert. Der Lehrkörper umfasst 60 hauptamtliche Professoren und Lehrkräfte sowie rund 140 Lehrbeauftragte. |